Carolin Liebl

Künstlerin

Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler arbeiten seit 2012 als Künstlerduo, ihre Arbeiten sind häufig skulptural, teils kinetisch, oder robotisch, oft auch installativ. Liebl und Schmid-Pfähler beschäftigen sich mit den Auswirkungen technischer Entwicklungen auf ästhetische und soziale Aspekte des menschlichen und nichtmenschlichen Lebens. Das Medium - die Technologie - ist dabei sowohl Träger gesellschaftlicher Konventionen, als auch bildnerisches Material. Ihre Objekte unterschiedlicher Dimension, Form und energetischer Expression, untersuchen das Potenzial elektrischer Energie, das Wesen dieses Materials und die Selbstwahrnehmung des Menschen in seiner Beziehung zu diesem. Die Beobachtung der technischen Gebilde mit ihren feinen, scheinbar organischen Regungen lässt Rückschlüsse auf menschliche Eigenarten im Umgang mit nichtmenschlichen Akteuren zu. Das Duo schloss sein Kunst-Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main 2017 mit Auszeichnung ab. Im August 2018 realisierte das Duo seine zweite große Einzelausstellung „WIR|ES“ im „CADORO - Zentrum für Kunst und Wissenschaft“, Mainz. Zu ihren jüngsten Gruppenausstellungen zählen das “International Meeting of New Artistic Forms” im Azkuna Art Center, Bilbao, Spanien (2018), das „Robotics - Festival of Art and Robotics“ in Trieste, Italien (2018), die Ausstellung „inter_nal movements“ die im Rahmen ihres Artist-in-residence Aufenthalts 2018 am Espronceda Center for Art & Culture in Barcelona, Spanien entstand, sowie die WRO-Biennale im Nationalmuseum Wroclaw, Polen (2017).