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by Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler

 

Wellenartige Kontraktionen durchfahren einen dunkel schimmernden Körper. Eingespannt in ein Netz aus Leitungen, elektrischen Kanälen, entwickelt das röhrenartige Objekt ein seltsames Eigenleben. Es ist nicht mehr klar, ob es sich um ein menschliches Organ handelt, eine verpuppte Larve oder eine mechanische Bewegungsstudie, die keinen Anspruch auf Zuschreibungen aus den Bereichen der Menschen- und Tierwelt legt. Der Blick auf den metallenen Körper oszilliert zwischen Mikro und Makro: Sehen wir nur einen Ausschnitt eines größeren, komplexeren Systems oder eine eigenständige (Lebens)Form?