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Projekt Gold
Unter dem Label Projekt Gold fusionieren der Cineast Mario A. Conte und die Kommunikationsdesignerin
Simone Wendel seit 2005. Sie verstehen sich als Ideenmacher und Gestalter in den Sparten Film und Design und vor allem in deren Schnittstelle. Als Regie- und Autorenduo arbeiten sie vorwiegend in den Bereichen Dokumentar- und Spielfilm. Ihre Filmprojekte bereisten schon eifrig die große Welt der Filmfestivals. Ihre gestalterische Flexibilität und Vielseitigkeit treibt sie dazu eine Vielzahl von Disziplinen zu besetzen. Von Motion Graphics über Schnitt, Sound-Design, Filmmusik, Title-Design bis hin zu Installationen und Corporate-Design-Projekten.
Record 12 ist ein Überwachungs-Thriller (63 Minuten) von Projekt Gold.
Meret Becker in der Hauptrolle ist eine Frau die in ihrem Haus von Überwachungskameras beobachtet wird. Als sich die Rollläden schließen und das Haus komplett verriegelt wird, wird ihr allmählich klar, dass sie eine Gefangene in ihren eigenen vier Wänden ist. Parallel entschlüsselt ein Verhör den mysteriösen Fall.
Der Film wurde ebenfalls als interaktive Multi-Angle-DVD Version produziert. Hierbei kann der Zuschauer den Schnitt selbst bestimmen und verschiedene Überwachungssituationen ansteuern. Diese Multi-Angle-Version überträgt die zentralen Themen des Films - Blickwinkel und Sichtweisen – unmittelbar auf den Zuschauer.
Die Installation ermöglicht eine stärkere Erfahrungsebene um in diese klaustrophobisch-mysteriöse Welt der Beobachtung und Überwachung einzutauchen. Der Film wird hier nun in seine einzelnen Bestandteile zerlegt. Diese Filmfragmente erlauben nun, eine vom Plot losgelöste Wahrnehmung, die sich auf eine emotional-formale Ebene konzentriert.
Josh Mandel, Programmer for Slamdance Film Festival:
“Record 12 screams with talent from behind the camera, both in singularity of vision and painstaking attention to detail. Its meticulous directing style creates a claustrophobic but fascinating experience. […] [The] film embraces its characters with such care that we actually
feel compassion towards the [characters] we‘re observing.”
(Filmfestivals: Max Ophüls Preis, Torino Film Festival)

