Güldeste und Benjamin

Foto: Maciej Staszkiewicz
In dieser einzigartigen Performance verschmelzen die eindringlichen Klänge von Güldeste Mamac mit den KI-generierten Visuals von Benjamin Jantzen zu einer beeindruckenden Reflexion über das Verhältnis des Menschen zur Natur.
Fragile Melodien treffen auf wuchtige Klanglandschaften, während sich auf der Leinwand mittels KI verfremdete naturalistische Bilder entfalten. Die Visuals reagieren in Echtzeit auf die Musik, lassen Naturbilder mutieren, zerfallen und neu entstehen. Szenen von üppigen Landschaften verwandeln sich in karge, verfremdete Szenerien, Wasseroberflächen verzerren sich, Baumkronen lösen sich in abstrakte Farbstrukturen auf – ein sinnliches Echo auf den menschlichen Einfluss auf die Umwelt.
Die Musik trägt diese visuellen Transformationen, verstärkt sie oder setzt ihnen Kontraste entgegen. Ruhige, fast meditative Passagen wechseln sich mit intensiven, rauschhaften Klangwellen ab. Mal scheint die Klanglandschaft die Bilder zu umarmen, mal reißt sie sie auseinander und eröffnet völlig neue Perspektiven.
Das Zusammenspiel aus Klang, Licht und Bewegung erzeugt eine Atmosphäre, die die Grenzen zwischen Realität und digitaler Interpretation verschwimmen lässt. Es ist mehr als eine Performance – es ist ein immersives Erlebnis, das die Zuschauer:innen in einen Zustand versetzt, der lange nachhallt.